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Led Zeppelin spielten einen extrem harten Bluesrock und gelten somit als
Mitbegründer des Hardrock sowie des Heavy-Metal.
Gegründet wurde die Band im Herbst 1968 in London von einem gewissen
Jimmy Page (*9. 1. 1944, Gitarre), Robert Plant (*20. 8. 1948, Gesang),
John Paul Jones (*3. 1. 1946, Bass) und John Bonham (*31. 5. 1948,
Schlagzeug). Noch im selben Jahr erschien das Debüt-Album "Led Zeppelin
I", das auf beiden Seiten des Atlantiks ein Riesenerfolg wurde. Die
einfach nur mit "II" betitelte zweite LP verkaufte sich noch besser und
enthielt mit dem Song "Whole Lotta Love" den ersten Single-Hit.
Dazwischen gingen Led Zeppelin immer wieder unermüdlich auf Tournee, um
ihren guten Ruf als Live-Attraktion zu untermauern.
Auf ihrem dritten Album "III" (1970) begann die Gruppe verstärkt mit
neuen Elementen wie Country und englischer Folklore zu experimentieren,
um nicht mehr länger nur auf Hardrock reduziert werden.
1971 erschien mit dem vielseitigen "IV" ein Album, das die Kritiker als
das Meisterwerk der Band einstuften. Die Platte enthielt zudem den
Klassiker "Stairway To Heaven". Damit schienen Led Zeppelin jedoch auch
ihren Zenit überschritten zu haben.
1975 konnte die Gruppe noch einmal mit dem Doppelalbum "Physical
Graffiti" überzeugen. Für die Produktionen "Houses Of The Holy" (1973),
"Presence" (1976) und "In Through The Outdoor" (1979) mussten Led
Zeppelin sich von den Medien den Vorwurf gefallen lassen, zu einer
Karikatur ihrer selbst geworden zu sein.
Am 25. September 1980 starb Schlagzeuger John Bonham an einer
Alkoholvergiftung. Die verbliebenen Mitglieder Page, Plant und Jones
beschlossen daraufhin die offizielle Auflösung der Band. |